Abschlussarbeit von Manuela Glänzer

im Bachelor-Studiengang Geoinformatik und Vermessung 

Thema: Planung und Durchführung einer Vermessung lang gestreckter Anlagen zur Vorbereitung eines Grenzbereinigungsverfahrens (für ein Teilstück der K 91) 

Betreuer: Prof. Dr. Ing. Renate Czommer 

Partner: Dipl.-Ing. Wilhelm Hofmann, ÖbVI Frankenberg/Eder

Bearbeitungs-Zeitraum: 23.06.2015 bis 31.08.2015 

 

 


Ausgangslage /Problemstellung

Nach Baumaßnahmen an öffentlichen Straßen ist die Fahrbahn oftmals verbreitert oder verändert worden. Daher kann es sein, dass der alte Grenzverlauf durch die neue Straße verläuft und so neue Grenzen festgelegt werden müssen.

Zielsetzung 

Ziel der Vermessung lang gestreckter Anlagen (Straßenschlussvermessung) ist es, den Grenzverlauf anhand der Straßenführung neu zu bestimmen.

Ergebnisse der Arbeit


Das Ergebnis der Straßenschlussvermessung sind neu festgelegte und festgestellte Grenzen (in rot dargestellt), die entlang des neuen Straßenverlaufs bestimmt wurden. Die Koordinaten der Grenzpunkte wurden so bestimmt und aufbereitet, dass nun sämtliche Punkte eine sehr gute Genauigkeit haben und für weitere Messungen optimal genutzt werden können.

Grenzbereinigungsverfahren

Die Grenzbereinigung ist ein öffentlich-rechtliches Verwaltungsverfahren zur Übertragung des Eigentums an Grundstücken. Durch das Grenzbereinigungsverfahren entfallen die Splitterflurstücke, die bei einer herkömmlichen Straßenschlussvermessung entstehen würden. Dadurch entstehen einige Vorteile, wie zum Beispiel die Reduzierung von Verwaltungsaufwänden und das Einsparen von Kosten. Außerdem fallen notarielle Kaufverträge weitgehend weg und die Anzahl von Flurstücken wird verringert.