Zusammenfassung und Ausblick

Homogene Koordinaten bieten eine gute Möglichkeit Koordinatentransformationen durchzuführen. Sie bieten die Möglichkeit Transformationen zusammenzufassen und die Rücktransformation immer auf demselben Weg zu bestimmen. Die theoretischen Trans-formationen, die aus den Angaben des Kameraherstellers abgeleitet wurden, konnten nur im Area of Interest-Modus experimentell bestätigt werden. In den beiden anderen Kameramodi konnte nur der theoretische Wert für den Maßstab bestätigt werden. Für die Modi Binning und Scaler konnten die Transformationsparameter experimentell be-stimmt werden. Um diese Transformationen weiter zu verwenden, müssen sie näher un-tersucht und erneut bestimmt werden. Sollte sich herausstellen, dass kein geeigneter interner Weg gefunden werden kann die Transformationen zu bestimmen, müssen sie für jede Kamera getrennt und mehrfach bestimmt werden. Für die Transformationsparame-ter müsste ein geeigneter Weg gefunden werden, diese innerhalb der Software zu spei-chern. Der Einsatz von homogenen Koordinaten zur Korrektur der Fadenkreuzposition wurde erfolgreich implementiert. Mit dieser Korrektur der Fadenkreuzposition ist es möglich Zwei-Lagen-Messungen durchzuführen ohne unterschiedliche MoDiTa-Projekte zu ver-wenden. Da nur noch ein Projekt verwendet werden muss, konnte der Zeitaufwand re-duziert werden. Durch die Verwendung eines um 180° gedrehten Bildes in der zweiten Lage entspricht das Bild dem eines analogen Tachymeters. Es konnte ein Gewinn für die Bildverarbei-tung erreicht werden, da das Template nur noch in der ersten Lage definiert werden muss. Dieses Verfahren, eine Messung in Zwei Lagen durchzuführen, wurde mit der Bildsequenz-Funktion verbunden, um damit ein Verfahren zu entwickeln, mit dem es möglich ist, Fernziel zu beobachten und die Auswirkungen der Refraktion zu verringern. Um dieses Verfahren zu verbessern muss die interne Bildverarbeitung das Ausmitteln der Bilder übernehmen. Damit wäre die MoDiTa-Software in der Lage den ganzen Pro-zess zu übernehmen. Die Auswertung müsste nicht mehr im Postprocessing erfolgen, sondern könnte direkt nach der Messung durchgeführt werden.