Masterarbeit von Jeanette Wachter

Das in dieser Masterarbeit genutzte Geoinformationssystem ArcGIS® der Firma Esri verfügt über umfangreiche Datenverarbeitungs- und Analyse - Tools. Um die große Datenmenge zu verarbeiten, ist es sinnvoll (externe) Skripte zu programmieren, um die sich wiederholenden Prozesse zu automatisieren und die Daten in Abhängigkeit von bestimmten Bedingungen zu prozessieren.

Für die Analyse der gewonnenen Daten wurde ein Workflow im ArcGIS entwickelt und getestet. Rasterdaten bieten bei großen raumbezogenen Analyseverfahren die effektivste Datengrundlage für statistische Untersuchungen. Auch sind die Flächenoperationen, wie die hier anzuwendenden Verschneidungen, sehr viel leichter und schneller durchzuführen. Ein zweiter Punkt ist, dass die Atmosphärendaten in einem dreidimensionalen Gitter modelliert werden. Da diese Ausgangsdaten also schon eine Matrixform aufweisen, bietet sich auch vor diesem Hintergrund eine Weiterverarbeitung in Rasterform an.

Prozessierung

Der gesamte Workflow wird in der Abbildung zusammenfassend dargestellt. Herzstück ist das in dieser Arbeit mit Python entwickelte Tool zur Elimination der Daten, die von einem Regenereignis betroffen sind, sowie zur Umwandlung in Rasterdaten für eine effektive geographische Analyse. Die Abbildung zeigt auch die den veränderten Ausgangsdaten angepassten Arbeitsschritte zur Rasterverarbeitung im ArcGIS. Das Ergebnis ist eine Rasterkarte, die die Herkunft der Pollen, die in Mainz gesammelt wurden räumlich darstellt. Die Herkunftswahrscheinlichkeit wird durch den Pixelwert gegeben.

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